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Die Verantwortlichen der Flughafen Zürich AG haben sich gründlich verspekuliert.

Nachdem sie 18 Jahre lang Anwälte mit Geldern des Lärmfonds bezahlten, um zu erreichen, dass sie den zweckgebundenen Lärmfünflieber nie an die Bevölkerung auszahlen müssen, hat nun das Bundesgericht anders entschieden.

Für die höchsten Richter der Schweiz ist es nachgewiesen, dass Hauseigentümer auch in der weiteren Region (im vorliegenden Fall ist es Nürensdorf) durch die massive Lärmzunahme eine Entschädigung für die Entwertung ihrer Liegenschaften zusteht.

Legt man nun die Entfernung Nürensdorf, für deren Berechtigung das Bundesgericht zugestimmt hat, auf die anderen Himmelsrichtungen um, könnten hier massive Forderungen auf den Flughafen Zürich zukommen. Die Flughafen Zürich AG hat sich gründlich verspekuliert.

Mit der bewussten Verletzung der Nachtruhe (Missbrauch der halben Stunden nach 23 Uhr nicht nur für Verspätungsabbau, sondern für geregelten Flugverkehr) hat man nun den Bogen überspannt. Mitverantwortlich sind auch die Volksvertreterinnen im Verwaltungsrat (Corinnen Mauch und Carmen Walker Späh) die sich mit ihrer Kopfnickerpolitik nie für die Anliegen der Bevölkerung eingesetzt haben und damit den Weg für enorme Entschädigungsforderungen geebnet haben. Sie sind die wahren Verantwortlichen!

Gleichzeitig kämpft die Flughafen Zürich AG noch an anderen Fronten mit Gegenwind. Die deutschen Billigairlines Air Berlin und Germania sind Konkurs und fallen künftig als Kunden aus. Die CO2 Steuer für die enorme Umweltbelastung der Luftfahrtindustrie wird demnächst eingeführt werden. Die Milliardeninvestition des Flughafens Zürich in die Infrastruktur – allen voran «the Circle» - kommen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Ein Grossteil der 160'000 m2 Mietfläche sind im «the Circle» noch nicht vermietet. Büroflächen gibt es im direkten Umfeld der Stadt Zürich mehr als genug; die Leerbestände steigen ständig.

BFO wird in den nächsten Tagen eine Anfrage bei der Volksvertreterin im Verwaltungsrat, Carmen Walker Späh, mit folgenden Fragen stellen:

  1. Wann können die beim Bundesgericht obsiegten Bürgerinnen und Bürger mit der Auszahlung der Entschädigung rechnen?
  2. Welche weiteren Kreise rund um den Flughafen dürfen ebenfalls mit einer Entschädigung rechnen?
  3. Wie viel Geld wurde in den letzten Jahren dem Lärmfonds entnommen, um Anwälte im Kampf gegen die Ansprüche der Bevölkerung zu bezahlen?
  4. Wie stellt sich er Regierungsrat zu dieser Praxis (Geld aus dem Lärmfonds für Anwälte)?
  5. Besteht nach wie vor eine Verpflichtung der Regierung, bei Entschädigungszahlungen, die den Stand des Lärmfonds übersteigen, mit Steuergeldern zu haften oder die Zahlungen vorzustrecken?
Der Wind hat gedreht. Für einmal ist es nicht der Westwind, der zu einer massiven Zunahme der Ostanflüge führt, sondern der Gegenwind für eine einseitige und bevölkerungsfeindliche Flughafenpolitik.
 
 
 
BÜRGERPROTEST FLUGLÄRM OST, 20.04.2019

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