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Das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL hat gestern abend an einem Info-Forum nochmals die wichtigsten Punkte des neuen Betriebsreglements 2014 aufgezeigt. Die Aenderungen wie z.B. die Entflechtung des Ostkonzepts beziehen sich alle auf den Sicherheitsbericht von Ende 2012.

Die Nachfrage, wieso der Südstart Straight (immerhin die Hauptforderung aus dem Sicherheitsbericht) im nun aufliegenden Betriebsreglement 2014 nicht umgesetzt werde, hat den Vertreter des BAZL sichtlich verwirrt. Der Südstart Straight müsse im SIL-Prozess erst bewilligt werden, bevor er im Betriebsreglement beantragt werden könne; so die Aussage des BAZL. Nur: Der Südstart Straight wurde am 26.6.2013 im SIL-Prozess bereits bewilligt! Das Departement von Bundesrätin Leuhard hält im SIL-Objektblatt fest: Die Vorteile der Zuverlässigkeit und Sicherheit im Betrieb überwiegen die verhältnissmässig geringfügige Mehrbelastung der betroffenen Bevölkerung (SIL-Objektblatt vom 26.6.2013, Teil IIIC, Seite 16).

Auf den Fehler hingewiesen versuchte es das BAZL mit der nächsten Ausrede: Der Flughafen müsse den Südstart Straight selber im Betriebsreglement beantragen. Wie bitte? Forderungen aus dem Sicherheitsbericht werden nicht umgesetzt, wenn der Flughafen dies nicht speziell beantrage? Was ist das für eine Aufsichtsbehörde, die Verbesserungen der Sicherheit nur dann umsetzen bzw. verlangen, wenn derjenige, der sie umsetzen muss, dies auch möchte (und aus diesem Grund beantrage)?

Die Haltung des BAZL ist aus einem weiteren Grund nicht tragbar: Der CEO des Flughafens wohnt in der neuen Abflugstrasse des Südstart Straight. Es ist mehr als fahrlässig, wenn das BAZL die Umsetzung von geforderten Sicherheitsmassnahmen dem Flughafen selber überlässt. Im übrigen ist zu vermerken, dass der Flughafen selber am 21.10.2010 beantragte, dass das SIL-Objektblatt wie folgt ergänzt werden sollte: Die im Objektblatt verbliebenen Betriebsvarianten seien mit der Option von Starts nach Süden geradeaus zu ergänzen (Antrag Flughafen Zürich AG, SIL-Objektblatt vom 26.6.2013, Anhang 3).

BFO; der Verein ohne Ausreden

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