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Anlässlich BFO-GV 2017 hielt Patrick Hofstetter vom WWF ein eindrückliches Referat über die Einwirkungen des Luftverkehrs auf die Umwelt. Der BFO, seit 14 Jahren auf die Aufklärung der Bevölkerung ausgerichtet, hat sich mit sachlichen Argumenten und dem Offenlegen von Unregelmässigkeiten und Exzessen einen guten Namen erworben. Der Einfluss aber blieb marginal.

Dieses Referat und auch Anliegen von Mitgliedern des Vereins haben im Vorstand eine tiefgreifende Diskussion ausgelöst.

Aus einem Aufruf via Newsletter bildete sich ein Team von 11 Freiwilligen, welches, unter professioneller Leitung des Kampagnenforums, in mehreren Workshops die Grundlagen für eine nachhaltige Neuausrichtung des BFO, geschaffen hat.

Zusammenfassung der Präsentation der erweiterten Strategie an der GV 2018:

FAIR in AIR
 
  • Mit Kennzahlen der FZAG wurde die Vergangenheit und das Ist beleuchtet. Mit dem Blick auf die Prognosen der FZAG wurde klar, dass die Verantwortlichen des Flughafens noch immer das endlose Wachstum wollen. Statt die LSV oder den ZFI einzuhalten, verlangt die FZAG mit ihrer Eingabe zur "Neuen Festlegung der zulässigen Fluglärmimmissionen in der Nacht" (Stellungnahme BFO) noch mehr Freiheit zur Belärmung der Bevölkerung in der Ruhezeit ...
  • Zahlen zu Flugbewegungen und Kerosinverbrauch, wie auch die durch die Verbrennung des Kerosins entstehenden Umwelt- und Klimaschäden wurden aufgezeigt.
  • Die Grundlagen, die das Team der Freiwilligen, unter professioneller Leitung des Kampagnenforums in mehreren Workshops für eine nachhaltige Neuausrichtung des BFO ausgearbeitet hatten, wurden vorgestellt:
    • Der Lärmfokus soll auf alle negativen Aspekte (Kosten, Umwelt, Lärm, Gesundheit) der Luftfahrt erweitert werden.
    • Thematische und geografische Reichweitenausdehnung – weg vom Einzelkämpfer im Osten, hin zum vernetzten Auftritt im ganzen Kanton, in der Schweiz.
    • Mit dem ersten Schritt, der Organizing-Kampagne «FAIR in AIR» soll die Öffentlichkeit, mit Hilfe von Direktkontakten, die weitere Öffentlichkeit angesprochen werden.
    • Das für die Kampagne «FAIR in AIR» vorgesehene Logo wurde als neutral und objektiv vorgestellt. Es wertet nicht und ist nicht parteiisch. Da nicht einmal ein Flugzeug darin vorkommt, fühlt sich niemand angegriffen. Durch die Reduktion und die Vereinfachung können viele Themen und Felder impliziert werden. Die blaue Farbe des Himmels und der grüne Papierflieger deuten aber an, um was es geht.
    • Im zweiten Schritt wollen wir uns mit anderen Organisationen vernetzen und gemeinsam einen stärkeren Einfluss auf die Luftfahrtpolitik erzielen; dabei den BFO in eine neue Organisation überführen und in ein neues Kleid stecken, das den neuen Herausforderungen entspricht.
    • Anhand einer Zeitlinie wurde dargestellt, was das Team erarbeitet hatte; über was an der GV 2018 abgestimmt werden soll; was die Ziele bis zur GV 2019 sind.
    • Der Vorstand spricht den Mitwirkenden einen grossen Dank für ihre Arbeit an der neuen Strategie aus.​
Dem Antrag des Vorstands, 30'000 Franken für die professionelle Begleitung und Umsetzung der Kampagne zu sprechen, stimmten fast 100% der Anwesenden zu.

Mit der Kampagne "FAIR in AIR" machen wir den ersten Schritt in die Zukunft.

Sind Sie Interessiert an der Zukunft des BFO mitzuarbeiten, melden Sie sich bitte: info@fluglaerm-ost.ch


BFO; mit "FAIR in AIR" in die Zukunft

BÜRGERPROTEST FLUGLÄRM OST, 24.11.2018

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