Bürgerprotest Fluglärm Ost
8307 Effretikon
PC-Konto. Nr.: 87-192974-1
IBAN: CH76 0900 0000 8719 2974 1
info@fluglaerm-ost.ch

Hot-Links

Werden Sie Mitglied:
Online Anmeldung

Schreiben Sie  Leserbriefe

Abonnieren Sie unseren
kostenlosen Newsletter

Lärmtelefon Flughafen Zürich:
043 816 21 31 / mehr

Briefmarke

Termine / Veranstaltungen

Mitgliederversammlung

Montag, 13. November 2017, 19.30 Uhr

Alte Kaserne
Technikumstrasse 8
8402 Winterthur

(Gäste willkommen)

Die Stellungnahme der Zürcher Regierung zeigt auf der ganzen Linie, dass sie blind den Interessen der Flughafenlobby folgt – die von massiven Flugemissionen betroffene Bevölkerung bleibt aussen vor.

Die zuständige Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh folgt ihren AmtsvorgängerIn und hat das Volk längst aus dem Amtstitel gestrichen – und nicht nur dort. Als Kantonsrätin war sie als Flughafenturbo bekannt. Richtigerweise müsste die Direktion Flugwirtschaftsdirektion heissen, denn das Volk hat offensichtlich nur einen Stellenwert, wenn es gebraucht wird, um die krankhaften Expansionsgelüste der Flughafenlobby zu befriedigen.

Weiter gibt der Regierungsrat zum Besten, dass die raumplanerischen Leitplanken festgelegt werden. Allerdings von der Flughafenausbauministerin Doris Leuthard und dem BAZL vorgegeben. Eigenständigkeit sieht anders aus. Aber das dürfte dem Regierungsrat passen. So kann sich der Flughafenlobby affine Regierungsrat billig auf den Bund berufen.

Statt mittels raumplanerischen Mitteln dem unverantwortlichen Gigantismus entgegenzutreten, hat der Regierungsrat das Augenmass vollständig verloren.

Nach dem Gefallen der Flughafenausbauministerin Doris Leuthard und der Flughafenlobby ist nun der Weg für sinnlose und unnötige Pistenausbauten geebnet. Ausbauten, die die SteuerzahlerInnen runde 2,5 Mia. kosten werden. Nur um der Flughafenlobby zu dienen. Die Bevölkerung wird kalt übergangen, indem raumplanerisch diese Hirnrissigkeit nachvollzogen wird!

Punkte aus der Medienmitteilung des Regierungsrates:

  •      Flughafen muss sicher betrieben werden:
    Unter den hohlen Phrasen der Sicherheit stimmt der Regierungsrat einem grössenwahnsinnigen Pisten- und Kapazitätsausbauprogramm zu. Einem Pistenausbau, der auf einer unhaltbaren Studie beruht, erstellt von der Intraplan in München. Ein Büro, das immer und überall viel zu hohe Flugbewegungen prognostiziert.
  •      Klare Kriterien zum Einsatz des Bisenkonzepts:
    Sie werden ausfallen wie diejenigen für den Osten. Das BAZL erstellte eigene Kriterien, indem die Rücken- und Seitenwinde gegenüber den ICAO-Regeln (International Civil Aviation Organization) um 10 Knoten senkte – womit bei leichten Winden unnötig auf den Ostanflug umgestellt wird.
  •      Verspätungsabbau und Einhaltung der Nachflugsperre:
    Durch seine Sperrminorität hätte der Regierungsrat, vertreten durch RR Carmen Walker Späh und auch durch die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch, durchaus Möglichkeiten, die Dauerverspätungen, ohne Wünsche an das BAZL, durchzubringen. Sie sind die Volksvertretung im Verwaltungsrat der Flughafen AG. Bis dato hörten wir noch nie, dass sich die Volksvertretungen zugunsten des Volks einsetzte. Es dürfte am Wollen fehlen!
    Was ganz klar ist und auch von der Flughafenausbauministerin Doris Leuthard angeprangert wurde: Die Flughafen AG verkauft in den Spitzenzeiten zu viele Slots, was zu Verspätungen führt.
    Die Bevölkerung wird durch die Gier nach Grösse der Flughafenlobby in vielfacher Weise geschädigt, während die Aktionäre den Gewinn der börsenkotierten Flughafen AG einfahren.
  •      Keine Südstarts bei Nebel:
    Der Regierungsrat schwadroniert von mehr Sicherheit und verlangt im gleichen Atemzug eine Reduzierung dieser wenigen Sicherheit, die im SIL II enthalten ist. Keine Südstarts geradeaus bei Nebel.
    Unglaubwürdiger kann der Regierungsrat nicht über Sicherheit reden!
    Aber: Der Süden wird benötigt, um dem krankhaften Grössenwahn Pisten-/Kapazitätsausbau stattzugeben - bei einer Abstimmung durchzubringen.
    Der Süden wird – wie wir das von der Flughafenlobby gewohnt sind – anschliessend über den Tisch gezogen.
  •      Keine Südstarts zur Kapazitätssteigerung:
    Südstarts sind a priori keine Kapazitätserweiterung. Sie dienen der Sicherheit.
    Auch hier macht sich der Regierungsrat lächerlich und will sich dem Süden andienen.
    Die sicherste Variante, eine Kapazitätssteigerung auszuschliessen ist, keine Erweiterung des Pistensystems. Egal in welche Richtung!

Ökologie und Klimaschutz, der, wie in Österreich zu einem Pistenbauverbot führte, gibt es nicht. Allenfalls sollen die fehlenden Zertifikate irgendwo auf der Welt gekauft werden, damit die Flughafenlobby ungestört dem Grössenwahn, auf Kosten der Bevölkerung, frönen kann. Und die Klimaziele der Schweiz irgendwie erreicht werden.

Es ist schon heute klar, dass die Flughafenausbaulobby die Pistenausbauten mit allen Mitteln versucht durchzubringen: Angst machen vor einem vermeintlichen wirtschaftlichen Untergang der Schweiz; Angst machen mit nicht vorhandenen Arbeitsplätzen; etc.
Fokusieren wir die Ziele der Flughafenlobby und verhindern sie dereinst an der Urne!

 

BFO, fällt nicht auf Sonntagsreden herein

Zum Seitenanfang