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Doris Leuthard rügt die Verantwortlichen des Flughafens Zürich: Verspätungen seien hausgemacht, weil in den Spitzenzeiten zu viele Slots (Start- und Landerechte) verkauft werden.
BAZL-Chefin Doris Leuthard kommt zu einer späten Einsicht und vertritt damit erstmals die langjährige Haltung von BFO. Besser spät als nie! (Sonntagszeitung vom 22.01.2017, Artikel nicht frei zugänglich)

Doris Leuthard sagt mit anderen Worten, dass der Flughafen die finanziellen Anreize (Slots zu verkaufen) über die Lebensqualität (Nachtruhe) der Bevölkerung stellt. Starke Worte von der Frau, die das selber ändern könnte!

Die Flughafenturbos können sich beim Verspätungsabbau nicht mehr auf das BAZL berufen. Hier sagt Frau Leuthard klar, dass die Flughafenverantwortlichen für die ständig steigende Anzahl der Verspätungen selber verantwortlich seien.

Wir fordern weiterhin, dass der Verspätungsabbau ersatzlos gestrichen wird.
Warum soll das, was in Frankfurt funktioniert, auf dem viel kleineren Flughafen Zürich nicht auch funktionieren? Betriebsschluss ohne Ausnahme um 23:00 Uhr.
Letzter planmässiger Start: Frankfurt = 22:25 Uhr; Zürich = 22:45 Uhr
Letzte planmässige Landung: Frankfurt = 22:40 Uhr; Zürich = 22:50 Uhr
Offenbar können die Frankfurter besser planen; resp. verkaufen nur Slots, die sie innerhalb der Betriebszeit bewältigen können. Und die Frankfurter wissen offenbar, wie lange ein Flugzeug bis zur Startbahn benötigt oder von der Landebahn zum Dock.

Seit Jahren weisen wir auf die übermässige Slotvergabe zu Spitzenzeiten hin. Seit Jahren foutieren sich die Verantwortlichen vom Flughafen, Kanton und Bund darum. Die abgedroschenen, wie unwahren Phrasen des allein selig machenden Wirtschaftsmotors wurden uns ständig vorgekaut.
Frau Carmen Walker Späh, die zuständige Regierungsrätin, versprach mehrfach etwas zu unternehmen. Doch den Versprechungen folgten keine Taten!

Wie löst man das Problem des angesprochenen Verspätungsabbaus? Zuviel verkaufte Slots ersatzlos streichen, einen realistischen und auch umsetzbaren Flugplan erstellen und die sofortige Einführung des Südstart straight. Positiver Nebeneffekt bei dieser Bereinigung: Durch die Einführung des Südstart straight erhöht sich auch die Sicherheit markant.

Jetzt muss bei Frau Leuthard noch die Einsicht reifen, dass ihr Ausbauwunschprogramm im SIL-Objektblatt 2 unnötig ist. Dann zeigt sie sogar Weitsicht.

 

BFO, für einmal erfreut

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