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Nun ist offensichtlich auch das Bundesamt für Raumplanung (ARE) vom Grössenwahn des BAZL’s angesteckt. 80 Millionen Passagiere in der Schweiz bis 2040 erwarte das Bundesamt des Grössenwahns gemäss Tagesanzeiger. Und wem untersteht das ARE? Genau, der Umweltministerin Doris Leuthardt!

Die gesetzteren LeserInnen unseres Newsletters erinnern sich noch an den St. Galler Wirtschaftsprofessor Kneschaurek: 1961 prognostizierte er für das Jahr 2000 die 10 Millionen Schweiz; der Infarkt der Schweiz wurde herbeigeredet.

Wir haben jetzt 2016 und die Panikmache ist wieder da: 80 Millionen Flugpassagiere.

Eine Studie hätte dies belegt. Zum Verständnis: Bei Studien handelt es sich um Prognosen – heute wie vor 55 Jahren – um vereinfachte „Was wäre, wenn …?“- Szenarien. Heute wie vor 55 Jahren werden Szenarien benötigt, aber auch missbraucht.

Wie die Vergangenheit uns lehrt, kann im Zusammenhang mit der Luftfahrt von Missbrauch ausgegangen werden.

Die Verbindung zum SIL-Objektblatts 2 mit den Verlängerungen der Pisten 10/28 und 14/32 – nebst neuen Schnellabrollwegen - ist zum Greifen nah.

Mit dieser Panikmache soll der Weg für die 2,3 Mia. teuren Pistenausbauten geebnet, und damit einer massiven Kapazitätserweiterung das Wort geredet werden.

Heute werden in Kloten 26,2 Mio. Passagiere mit rund 265'000 Flugbewegungen abgefertigt. 2040 sollen gemäss Szenario 45,8 Mio. Passagiere abgefertigt werden, was rund 463’000 Flugbewegungen ergäbe.
Grössenwahn pur!

Übrigens: die gleiche Doris Leuthardt schwadroniert von Umweltschutzzielen. Und gerade eine der grössten Umweltverschmutzer, der Flugverkehr, soll weiter ohne Schranken zulasten der Bevölkerung expandieren.

Menschen in den Flughafenregionen haben sich den wirtschaftlichen Interessen der Flughafenbetreiber unterzuordnen. Zwar fliegen die meisten Fluggesellschaften dem wirtschaftlichen Ruin entlang; einige sind dank Grössenwahn, wie die Air Berlin, schon im Ruin angelangt. Aber wen interessiert das. Hauptsache dem ungebremsten Grössenwahn wird gefrönt!

 

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