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Unsere Kritik, der Flughafen bezahlt sich die Schallschutzhalle mit Geldern des Lärmfonds und verbucht das Aktivum "Schallschutzhalle" in den eigenen Büchern, kontert der Flughafen mit folgendem Argument: Der Lärmfonds AZNF ist gar keine eigene Rechtspersönlichkeit und kann somit die Schallschutzhalle nicht besitzen (bezahlen darf er sie aber!). Und die Gebühreneinnahmen für die Benutzung der Schallschutzhalle decke in etwa die Kosten für deren Betreibung. Und sowieso: Der Lärmfonds gehört ja dem Flughafen.

Unsere Kritik, der Flughafen bezahlt sich die Schallschutzhalle mit Geldern des Lärmfonds und verbucht das Aktivum "Schallschutzhalle" in den eigenen Büchern, kontert der Flughafen mit folgendem Argument: Der Lärmfonds AZNF ist gar keine eigene Rechtspersönlichkeit und kann somit die Schallschutzhalle nicht besitzen (bezahlen darf er sie aber!). Und die Gebühreneinnahmen für die Benutzung der Schallschutzhalle decke in etwa die Kosten für deren Betreibung. Und sowieso: Der Lärmfonds gehört ja dem Flughafen.


Es ist zwar richtig, dass der AZNF keine eigene Rechtspersönlichkeit ist (leider!), dennoch hält er buchhalterisch ein Vermögen. Dieses Vermögen besteht aus Liquidität im Umfang von rund 230 Mio. und Obligationenanlagen in der Höhe von fast 300 Mio. (Stand 31.12.2013). Nun wurde ein Teil dieser Liquidität für den Kauf einer Schallschutzhalle verwendet und der Flughafen macht uns weiss, dass diese Schallschutzhalle buchhalterisch nicht dem Lärmfonds zugerechnet werden kann, da er keine eigene Rechtspersönlichkeit ist. Frage: wieso kann der AZNF dann Obligationen besitzen?

Die Ausgliederung des Lärmfonds war massgeblich BFO zu verdanken. Die Vermischung mit der Bilanz des Flughafens hatte dazu geführt, dass die im Lärmfonds ausgewiesenen Gelder nicht liquide vorhanden waren sondern als Kredit dem Flughafen ausbezahlt wurden (BFO; März 2004). Der jetzige Vorgang mit der Schallschutzhalle ist für uns stossend und führt zu einer Vermischung der Bilanz des Flughafens mit dem Lärmfonds. Eine Vermischung, die der Kantonsrat mit der Ausgliederung bewusst nicht mehr wollte.

Im Geschäftsjahr 2014 wird die Flughafen Zürich AG einen ausserordentlichen Ertrag von 32 Millionen ausweisen und zwar durch die Aktivierung der vom Lärmfonds bezahlten Halle.

Wir hätten einen kreativen Vorschlag an die Flughafen Zürich AG: Der Lärmfonds AZNF könnte ja Ankermieter im "the Circle" werden. Er könnte sogar einen Teil mitfinanzieren, denn am Schluss gehört's ja doch wieder dem Flughafen...

BFO; mausarm aber reich an Erfahrung


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