Bürgerprotest Fluglärm Ost
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In Diskussionen mit politischen Vertretern, Verantwortlichen von Bürgerorganisationen, Mitgliedern oder Interessierten stellen wir immer wieder fest, dass fundamentales Wissen bezüglich der Thematik Fluglärm fehlt oder bewusst ignoriert wird. Um diese Wissenslücke zu schliessen, haben wir uns entschieden, das Sommerloch mit einer Aufklärungskampagne zu füllen. Wir beginnen mit Lektion 1: Die Lärmschutzverordnung.

 

Unser letzter Newsletter "Neustart im Fluglärmstreit" wirft in der Südschneise die Frage auf, wie wir es wagen können zu behaupten, die Stadt Zürich hätte keinen Fluglärm?! Nicht BFO entscheidet darüber, wo effektive Fluglärm vorhanden ist sondern das Gesetz; genauer gesagt die eidgenössische Lärmschutzverordnung.

Die vom Bundesrat beschlossene Lärmschutzverordnung LSV regelt, wo, wann und wieviel Fluglärm vorhanden sein darf, um die Grenzwerte einzuhalten. Diese Grenzwerte sind der einzige gesetzliche Masstab für die Festlegung von Bauzonen (Richtplan), die Berechtigung für Lärmschutzfenster und der Anspruch für Entschädigung; also die eigentliche gesetzliche Grundlage für Fluglärm: Lärmgrenzwerte

Aufgrund der LSV errechnet die Empa für jedes Flugverfahren und jedes Betriebssystem die daraus resultierenden Lärmzahlen. Dies ist die eigentliche Grundlage für den Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt SIL und das daraus resultierende Betriebsreglement. BFO hat sich die Mühe gemacht, diese von der Empa erhobenen und vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) veröffentlichten Zahlen grafisch festzuhalten: IGW

Nun liegt es nicht am Ueberbringer dieser Zahlen, die Gerechtigkeit solcher Erhebungsmethoden in Frage zu stellen sondern einzig und allein die richtige Schlüsse daraus zu ziehen. Selbst der Regierungsrat (und damit auch Teile des Verwaltungsrates der Flughafen Zürich AG) argumentieren oft und gern mit falschen Zahlen: Kanton irrt sich im Lärmstreit

Wenn es jedoch darum geht, wer hat Anspruch auf Entschädigung oder Lärmschutzfenster und welche Gemeinde darf neues Bauland einzonen, dann kennen diese politischen Vertreter oder die Verantwortlichen der Flughafen Zürich AG sehr schnell die gesetzliche Grundlage: Die Lärmschutzverordnung LSV.

BFO; die Wissenslückenschliesser

PS: der ZFI ist genauso wenig anwendbar wie der LdiBWbM (Lärmindex der in Baden-Württemberg betroffenen Menschen)

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