Bürgerprotest Fluglärm Ost
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Unsere Forderungen

 

 

Bürgerprotest Fluglärm Ost lehnt jede Übernahme von Flugbewegungen im Osten kategorisch ab, bis eine vernünftige Flughafenpolitik umgesetzt ist.

Dazu müssen die Forderungen nach Bewegungsbegrenzung, Nachtruhe und Verzicht auf Pistenausbau umgesetzt und im SIL verankert sein.Dies gilt für alle seit dem Jahr 1995 vorgenommenen Flugroutenänderungen.

 

 

Anflüge bei stürmischen Winden dürfen nur dann auf Piste 28 erfolgen, wenn eine Landung auf keiner anderen Piste mehr möglich ist.

 

 

Die Anflug- und Abflugverfahren müssen auf minimalen Lärm optimiert werden.

Erst wenn verlässliche Resultate der zu erwartenden Belastungen vorliegen, sind wir bereit über Flugbewegungen über den Ostgemeinden zu verhandeln.

 

 

Die Folgen der Deutschen Verordnung dürfen nicht alleine der Schweizer Bevölkerung aufgebürdet werden. Der Flugbetrieb muss neu geregelt werden:

Die Schweizer Bevölkerung kann nichts dafür, dass Deutschland die Schweiz zwingt, mehr Fluglärm zu übernehmen. Der Flughafen und die Regierung des Kantons Zürich sind dafür verantwortlich. Deshalb wehren wir uns dagegen der Schweizer Bevölkerung die katastrophalen Folgen, wie Verlust der Lebensqualität durch massive Fluglärm- und Schadstoffbelastung, zu überwälzen. Will der Flughafen überleben, muss der Flugbetrieb neu geregelt werden:

  • Neue Warteräume dürfen nur über einer Mindesthöhe von 12000ft angelegt werden.

  • Auf dem Weg vom Warteraum zum Endanflugpunkt darf die Flughöhe 12000ft erst unterschritten werden, wenn der Endanflugpunkt im lärmoptimalen, kontinuierlichen Sinkflug erreicht werden kann.

  • Die Anflüge auf Piste 34 müssen ausschliesslich von Warteräumen im Süden oder aus südlicher Richtung erfolgen.

 

Die Schweizer Bevölkerung hat das gleiche Recht auf Nachtruhe wie die deutsche Bevölkerung. Während den deutschen Sperrzeiten:

  • dürfen keine Fracht- und Charterflüge durchgeführt werden.

  • dürfen keine An- und Abflüge zu/von Destinationen die weniger als 1000km entfernt sind erfolgen.

  • muss eine Lärmgebühr von 30% der Flughafen-Passagiergebühr auf jedem angebotenen Sitzplatz erhoben werden und in den Lärmfonds einbezahlt werden.

 

Der Lärmfond muss endlich seiner Bestimmung entsprechend verankert werden.

  • Die Lärmkategorien müssen dem Stand der Technik angepasst werden.

  • Die Lärmgebühren müssen von Unique in einen treuhänderischen Fond einbezahlt werden, der unabhängig und konkurssicher, ähnlich einer Pensionskasse, verwaltet wird.  Bis heute lässt sich Unique diese Gelder als Schulden anschreiben. Sie sind im Konkursfalle nicht gesichert.

  • Die belärmten Gemeinden müssen eine jährliche Abgeltung ähnlich einer Lärmsteuer aus dem Lärmfond erhalten.  

 

Die Umwelt muss vor den Folgen des Luftverkehrs besser geschützt werden.

  • Wir fordern die Einführung einer europaweiten Kerosin Besteuerung.

  • Der Naherholungsraum Tösstal darf dem Luftverkehr nicht geopfert werden.

 

Unsere 5 Globalziele

 

Begrenzung der Anzahl Flugbewegungen auf 250'000 pro Jahr

Sollten die Flugbewegungen über Deutschland auf weniger als 100'000 pro Jahr beschränkt werden, so müssen die jährlichen totalen Flugbewegungen auf 150'000 plus die deutsche Quote beschränkt werden.

 

Es gibt keine demokratische Legitimität für mehr als 240'000 Bewegungen pro Jahr (Abstimmung 5. Ausbauetappe 1995).

Mit 250'000 Bewegungen pro Jahr können die Bedürfnisse der Schweizer Wirtschaft und Bevölkerung problemlos erfüllt werden.

 

Absolutes Nachtflugverbot von 22.00-07.00 Uhr

Unsere Kinder benötigen gemäss medizinischer Forschung 9 Stunden Schlaf.

Unsere Wirtschaft ist auf ausgeruhte Arbeitskräfte angewiesen, um im harten Wettbewerb bestehen zu können.

Eine angemessene Nachtruhe für alle ist die elementarste Voraussetzung für Lebensqualität.

 

Kein Ausbau des bestehenden Pistensystems

Kein Ausbau der Piste 10/28.

Keine Parallelpisten.

Keine neuen Rollwege (Schnellabrollwege).

Für eine effiziente Abwicklung von 250'000 Flugbewegungen ist kein Ausbau erforderlich.

Begrenzung des NOx (Stickoxyd) Ausstosses auf 1900T pro Jahr

Es gibt keine demokratische Legitimität für mehr als 1900T NOx pro Jahr (Abstimmung 5. Ausbauetappe 1995).

Auch die Luftfahrt muss die Luftreinhaltung ernst nehmen.

 

Fluglärm ausgewogen auf alle Gebiete verteilen

Die von Deutschland der Schweiz aufgrund der einseitigen Verordnung oder eines neuen Staatsvertrages aufgezwungenen Flugbewegungen müssen ausgewogen auf alle momentan und zukünftig verfügbaren Pisten verteilt werden.

Keine Region ist dabei bevorzugt zu behandeln.

Alle Gebiete tragen ihren Teil an den Flugbewegungen die nicht mehr über Deutschland abgewickelt werden können und erhalten fluglärmfreie Zeitfenster.

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